08 Oktober 2006
13/06: Wilhelm Genazino - Ein Regenschirm für diesen Tag
Büchner-Preis - mich hats nicht umgehauen. Etwas gelangweilt, gegen Mitte gewann es aber ein bisschen an Fahrt. Nachdem es mir so ans Herz gelegt wurde, war ich daher etwas enttäuscht. Vielleicht lags an der mir extrem unsympathischen Hauptperson - ein Typ, der sich total gehen lässt.
14/06: Alexander Gorkow - Kalbs Schweigen
Oh je, oh je. Ich liebe ja Herrn Gorkows Interviews in der SZ am Wochenende und habe auch sont Hochachtung vor jedem guten Journalisten. Aber hier bestätigt sich mal wieder meine Einschätzung, dass nur die aller-, allerwenigsten Journalisten gute Bücher, Romane, schreiben können. Schon wieder so eine Geschichte über einen entsetzlich dämlichen Typen. Total langweilig! Ich brauchte dringend ein besseres Buch und hatte schon ein wenig Angst vor dem nächsten...
16/06: Martin Page - Antoine oder die Idiotie
Die Mitbewohnerin war gar nicht begeistert gewesen. Ich, Gott sei Dank nach den zwei Pleiten zuvor, sehr. Gut geschrieben, lustige Idee. Ein burmesisch-französischer Intellektueller, der nicht anders kann als intellektuell zu sein, beschließ doof zu werden. Nachdem er wegen seiner Alkoholallergie nicht Alkoholiker werden kann, nimmt er Psychopharmaka und betrachtet fortan alles nur noch oberflächlich. Seine Freunde finden das zwar dämlich und verlassen ihn, dafür wird er jetzt Börsenmakler und macht eine Menge Geld. Bis vom Blöd-sein zuviel hat.... Höchst amüsantes Buch!
17/06: Alessandro Baricco - Ohne Blut
Mit Baricco kann man eigentlich nie was verkehrt machen. So auch diesmal. Schnell gelesen weil kurz, aber auch weil gut. Lesen. Gut für eine Zugfahrt!
08 August 2006

Die Mission zum Detail
Sehr weit reicht das finnische Kulturgedächtnis nicht zurück. In den 50ern setzt die Wahrnehmung erst so richtig ein. Damals wurde der Architekt und Designer Alvar Aalto auch im Ausland bekannt und somit zum Nationalhelden. Mit ihm und nach ihm kamen weitere Designer. Die Tradition war schnell begründet. Wirkkala, Sarpaneva. Wer in Finnland was auf sich hielt wurde Designer. Da man in Finnland jedoch grundsätzlich nicht viel auf sich halten darf, wurden die meisten Namen lange nicht so bekannt wie der Aaltos. Doch heute hat man sich von den alten Fesseln befreit. Finnnisches Design ist wieder wer. Bekannt sind nicht nur Stefan Lindfors, sondern auch Harri Koskinen, Illka Suppanen und Mikko Paakkanen.
Klar wurde auf der Reise, dass die Japaner auf finnisches Design stehen, dass jeder Finne mindestens ein bekanntes finnisches Designobjekt zu Hause hat oder darauf spart, dass Finnen gerne auf Messen gehen, bei denen man sich ganze Häuser und neue Dörfer anschauen kann, dass die Aalto-Vase nach wie vor, bzw. wieder ein Bestseller ist, dass es jede Menge gute, junge finnische Modedesigner/innnen gibt, dass man sich in den Designshops und bei Marimekko arm shoppen kann und dass Finnen eben Finnen sind und bleiben - selbst dem angesagtesten Designer gefällt seine Axt als Objekt am besten.
Zudem muss festgestellt werden, dass Essengehen extrem teuer ist in Helsinki (über die Ausgaben im Savoy, dem Restaurant, das Aalto in den 50ern komplett eingerichtet hat und das seitdem nicht verändert wurde, kann man nur Stillschweigen bewahren), der Besuch auf dem Markt ist jedoch weit billiger und eröffnet dazu ganz besondere Gaumenfreuden: zuckersüße Erdbeeren, leckeren Fisch, herrliche Kartoffeln und Erbsenschoten als Snack. Dringend abzuraten ist von dem Genuss eines Fischbrotes am Hafen, da die Möwen dreistesten Mundraub begehen.
Äußerst charmant ist der sozialistische Touch der Stadt, was ihr Aussehen betrifft, ebenso die vollkommen unverständliche Sprache und die äußerst angenehme Lage am Meer.
Wollte ich früher unbedingt nach Paris ziehen, könnte ich mir jetzt ein Leben in Helsinki gut vorstellen. Es gibt jede Menge Kneipen, eine schöne Innenstadt, immer eine Sauna und der Winter kann auch nicht so viel schlimmer sein als bei uns.
Bild: Aaltos damals revolutionären Tische mit dem gebogenen Holz aus dem Savoy
07 August 2006
31 Juli 2006
Abkühlung dachte die Mutter
und schickte folgerichtig dieses Bild. So könne es nämlich auch bald wieder aussehen. Und wenn wir den El Nino nicht in Griff kriegen, dann haben wir vielleicht sogar schon morgen wieder so ein Wetter.
Dummerweise hatte es sich bis zum Eintreffen des Fotos schon von selbst ein wenig abgekühlt. In Berlin wars aber am Wochenende noch schlafuntauglich heiß gewesen. Ich verstehe mich selbst jetzt schon den zweiten Sommer nicht: Warum kaufe ich nicht endlich mal einen Ventilator, wenn es noch welche gibt? Auf Vorrat sozusagen. Nunja. Für den nächsten heißen Sommer hat der Mann zwei Lüftchenmacher. Jetzt muss eben das Schneebild ausreichen. Und der Trip nach Norden.
24 Juli 2006

Supermarktverletzung
Man kennt das Phänomen: Egal an welche Kasse man sich gerade anstellt, und ist es auch die mit der noch so kurzen Schlange, es war immer die falsche. Bisher konnte ich noch nicht verstehen, wieso es ausnahmslos jedem Supermarktbesucher mit dem ich spreche so geht. Denn schließlich muss es ja auch Menschen geben, die immer an der schnellsten Kasse anstehen, das wäre doch nur logisch. Aber es gibt sie nicht, diese Menschen. Supermarktphänomen!
In meinem neuen Supermarkt, ein toom - was schon in der Namensgebung unfassbar hässlich ist -, stehe ich nicht nur ständig an der falschen Kasse. Nein da gibts viele spannende Sachen. Zum Beispiel scheint es keine Klimanlage zu geben. Einzig im hinteren Teil des gigantischen Marektes ist es kühl, was wohl daran liegt, dass dort die Kühl- und Gefriertruhen stehen. Bereits 30 Meter vor den Kassen wird es wieder heiß. Abnorm heiß. Also rund 10 Grad heißer als vor der Tür. Eine Zumutung nicht nur für die Kassiererinnen, die allerdings so nie gesehen dümmlich vor sich hin starren, dass sie die Temperaturen und ihre vor Schweiß triefenden Kunden gar nicht wahrnehmen. Stoisch ziehen sie Artikel für Artikel über den Scanner. Den Preis sagen sie gar nicht erst an. Vielleicht können sie gar nicht sprechen. Hitzeunempfindliche Avatare aus einer Fehlproduktion, bei der man vergaß an die Gestaltung des Äußeren einen Designer zu setzen?
Insgesamt 16 Kassen hat der tolle toom. Besetzt sind grundsätzlich nur 2 bis 6 Kassen. Dementsprechend lange sind die Schlangen am Abend. Doch das stört weder die Kassiererinnen - die merken ja nichts - noch das extremst spärlich in der Verkaufshalle vetretene Verkaufspersonal. Das hat zur Folge, dass die sonst so zurückhaltenden Hanseaten ein bisschen aggressiver werden. Da fährt man sich schon mal in die Hacken oder gleich über den Fuß. Meiner ist jetzt aufgeschürft, blau, bewegungseingschränkt und tut weh.
23 Juli 2006

Unersättlich
Seit ich mich damals beruflich mit dem Architekten und Designer Alvar Aalto beschäftigen musste, liebe ich diese Vase. Und seine Möbel. Zwei dieser wunderbaren Glasvasen habe ich schon geschenkt bekommen. Wenn ich jetzt nach Helsinki fahre, werde ich bestimmt noch eine kaufen. Sie ist einfach zu schön.
Und so könnte sogar ein Haustier-Friedensangebot an den Mann aussehen. Finnisch verpackt sind sogar langweilige Fische hübsch. Und müsste nicht auch jeder Gartenteich diese Form haben?

Literatur 12/06: Was ich liebte
Von Siri Hustvedt. ich wollte es schon lange mal lesen, insbesondere seit ich damals in einer Ausgabe von Dummy ein Interview mit ihr gelesen hatte. Zu Anfang war ich etwas enttäuscht, fand die Geschichte zu gradlinig, alles war so heile Welt, es langweilte mich ein bisschen. Doch plötzlich bricht die Geschichte ein. Ein Kind stirbt, die Eltern kommen nicht über ihren Schmerz hinweg, trennen sich. Irgendwie leben alle weiter, andere schreckliche Dinge passieren. Menschen ohne Persönlichkeit zerstören das Leben anderer. Hustvedt zeigt Schicksalsschläge und wie man mit ihnen (nicht) klar kommen kann und sie zeigt, wie wichtig Freundschaften sein können. Ich war plötzlich völlig fasziniert von dieser Geschichte, die in den 80er und 90er Jahren in der New Yorker Kunstszene spielt. Und wie es so geht, ich las und las und las und es war halb fünf am Morgen und in der nächsten Nacht hatte ich es dann ausgelesen.
Wer's noch nicht gelsen hat, ab in den Buchladen.
rororo hat die schöne Samtausgabe für wenig Geld. Ist aber mehr lila als hier auf dem Bild. Fasst sich gut an. Pluspunkt.
Als ich damals den Mann kennenlernte, las er gerade Mr. Aufziehvogel von Murakami. Das machte ihn äußerst sympathisch. Das Buch, das ich gerade las (Feuilletonbeiträge von Sebastian Haffner), hatte er just hinter sich. So konnte ich jeden Abend - egal wo ich mich aufhielt - in meinem Buch weiter lesen. Ich war schwer beeindruckt. Wann trifft man schon mal Menschen, die gerade exakt das selbe Buch lesen wie man selbst? Nun, es scheint nicht ganz so selten zu sein. Das Buch, das ich gerade in Nachtsitzungen ausgelesen habe, hat nun gerade der Australier angefangen zu lesen, ohne meine Empfehlung. Bizarre Zufälle hier überall.

Kino 26/06: Tsotsi
Unfassbar, wie lange ich schon nicht mehr im Kino war. Und dies war auch nicht im Kinosaal sondern auf dem Computerbildschirm, freundlicherweise auf CD gebrannt von dem verrückten Professor. War zwar synchronisiert, und das ziemlich schlecht, aber der Film hat mir trotzdem ganz gut gefallen. Ok, nichts Neues, böser Junge aus dem Township hat schlimme Kindheit hinter sich - klar - und stiehlt beim Autoklau versehentlich ein Baby. Das rührt ihn natürlich, das arme, unschuldige Wesen, das ein weitaus besseres Leben haben wird als er. Aber der Film hat eben auch ein wenig einen Südafrika-Bonus, deswegen wohl auch der Oscar.
Kein absolutes Meisterwerk, aber sehenswert. Immerhin, wann schaffte es schon mal ein afrikanischer Film zu uns. Und der Hauptdarsteller ist ganz wunderbar.

Literatur 11/06: Warum ich Frauen trotzdem mag
Von Beat Takeshi. Ich liebe ja seine Filme, aber dieses Buch.... Vielleicht ist es ja Absicht gewesen, aber ich mochte es trotzdem nicht besonders. Und dabei geht es mir nicht um den Inhalt, sondern wie er schreibt. An manchen Ecken mag es ganz witzig sein, aber im Großen und Ganzen langweilig und nicht sehr empfehlenswert. Dafür ein gutes Cover.
18 Juli 2006

Bitte rotes Knöpfchen drücken
Dies ist dem Mann sein aktueller, heruntergekühlter Arbeitsplatz bei einem TV-Sender am Rhein. Freizeit macht er an der Hotelbar und am Bankautomaten, was man so hört. Der Buchstabenpolizei ihr Arbeitsplatz ist bald vielleicht in einem finnischen Designladen und in einer finnischen Möbelfabrik und dann in einer vorarlberger Raiffeisenbank und einem eben dort gelegenen Casino und eventuell auch in einem Kuhstall. Nicht nur die Bildsprache wird da eine andere sein. Mobile Zeiten brechen an.
12 Juli 2006
11 Juli 2006

Robert sieht aus wie die Buchstabenpolizei
Es geistert diese unfassbar tolle Seite durch die Blogwelt, bei der man sich seine berühmten Doubles zeigen lassen kann. Ich bin erfreut und schockiert gleichzeitig, wer hier alles einen auf Buchstabenpolizei macht! Selbst ganz unbekannte Menschen wollen wie ich aussehen. Auch Männer.
Je nach Foto, das die Stars von mir gesehen haben ähneln mir folgende Frauen: Chris Evert (71%), Jamie Lynn Spears (67%), Alizee (66%), Madonna (51%), Isabella Rosselini (51%), Brigitte Bardot (49%)
Und die Männer sind: Robert Redford (71%), Tarkan (64%), Prince Harry (63%), Bill Gates (60%), Bob Dylan (55%), Bill Haley (52%), Dwight D. Eisenhower (49%), George W. Bush (49%), Pierre Boulez (46%)
Oder soll das bedeuten, ich bin eine gigantische Mischung aus Chris Evert und Robert Redfort? Oder habe ich das gute Aussehen von Robert Redford, die Sportlichkeit von Chris Evert, meine Gesangsstimme von Tarkan und Madonna, mein Geld von Bill Gates, meine Erotik von Brigitte Bardot, meinen Hang zum Durchdrehen von Prinz Harry und meine Dummheit von George W. Bush?
Ich liebe solche Webseiten.
10 Juli 2006

Man sehe sich DAS an!
Gibts nich in HH. Nur im schönen Kreuzberg. Der Herr und Meister der Mad Science hat sein Näschen näher dran gehalten. Pfui. Eklige Beschäftigung dies.

Oh Mann!
"Ohne Worte" war der Kommentar vom Mann. "Haben die doch genau so gekauft wie ihre eigene Liga" verbalisiere ich seine Gedanken.
Gattuso der Giftzwerg, Totti der Spucker, Materazzi der Schauspieler und Provokateur, Toni das Supermodel, Grosso der Elfmeterschinder, Lippi der größte Unsympath, der selbst das schlechteste Spiel seiner Mannschaft für großartig hält, Buffon der korrupte Fußballwetter, De Rossi der Fouler und all die anderen in ihren Schweißfleckentrikots.
Ne echt, wenn's eine Mannschaft neben den Engländern nicht verdient hat, dann die Italiener. Hoffentlich müssen sie jetzt wenigstens alle in der dritten Liga spielen.
Kein befriedigender Ausgang für diese WM der wenigen Tore. Da war das Spiel um den Dritten Platz das weitaus bessere Endspiel.
Weltmeister der Herzen ist Deutschland und wahrer Weltmeister sind die Franzosen, weltmeisterlich gespielt haben aber nur die Argentinier. Ungerechtes System.
09 Juli 2006

Jetz ma hier Butter bei die Fische
Ich kann dieses Geschwätze über unsere tolle WM-Stimmung nicht mehr hören. Wir wären gar nicht so nölig heißt es da, und hoffentlich bleibe die Stimmung nun so erhalten, und wie schön das wäre, dass wir nun plötzlich so unverkrampft mit unserer Fahne umgingen und sogar die Nationalhymne singen... Auch das Gegenteil zu behaupten ist nicht besser. Mann, das ist Fußball! Die beliebteste Sportart überhaupt. Das sieht jeder gerne. Da ist jeder für seine jeweilige Landsmannschaft. Und es ist Sommer, man kann draußen kucken, das gibt Partystimmung, ein bisschen mediterran. Kein Wunder dass auch so viele Frauen mit vor den Leinwänden rumsitzen (die meisten sind übrigens die ganze Zeit über nur am Schwätzen, das Spiel interessiert nur am Rande, etwa wenn die Damen mal einen nackten Oberkörper sehen dürfen, oder doch mal ein Tor fällt...).
Wenn ich auf einer Veranstaltung war, die mir gefallen hat, gehe ich glücklich lächelnd nach Hause. Wenn fast die ganze Stadt auf dieser Veranstaltung war, lächeln eben plötzlich viel mehr Leute auf der Straße als sonst. Kann sich mal bitte jemand daran erinnern, dass alle Welt total erstaunt war von der waaaahnsinnig tollen Stimmung in Südkorea während der WM! Hätte denen auch keiner zugetraut. Und? Sind die jetzt deswegen plötzlich die totalen Partystimmungstypen? Nein. Es waren Asiaten, die Fußball gekuckt haben. Jetzt sind es Asiaten. Punkt. Es ist eine Fußball-WM, ein lustiges Großevent und ab Montag sind die Sommerferien vorbei.
Und dass wir so super Gastgeber sind, ist doch auch Unsinn. Wieso sollte man Menschen die feiern und lustige Hüte tragen verprügeln, wenn man kein Hooligan ist? Andere Menschen kennenlernen ist doch immer nett. Und die fahren doch sowieso alle wieder nach Hause. Würden die freilich da bleiben und Fußball wäre vorbei, dann sehe es ganz schnell anders aus mit unserer neuen Gastfreundschaft.
Ne echt. Mal hier locker machen. Nächste Woche verschwinden die Fahnen, das Lächeln und die Leinwände und dann sind wir wieder am Nölen. Und das ist doch auch gut so. Fähnchen in den Schrank, kommt zur EM wieder raus, aber bestimmt nicht vorher. Sportpatriotismus ist was ganz anderes als Nationalpatriotismus, versteht das denn keiner?

Pinkelfußball
Schön, dass der Mann auch auf dem stillen Örtchen an mich denkt und Fotos für mich macht. Urinfußball könnte man das auch nennen. Einen Torwart hat sich da wohl niemand getraut hineinzusetzen.
Vermisse den Mann, der so tolle Bilder vom überfluteten Berlin und verrückten Pissoiraccessoires macht. Fußball ist auch schöner mit dir. Küsse nach Berlin!

Vorbei
Zum letzten Mal Gehupe gehört, Menschen Fahnen schwenken gesehen. Morgen wird das ja nicht so doll gefeiert, wenn die Franzosen Weltmeister werden. Ich fands ja trotz aller Fahnen-Hymnen-Fans-Kritik ganz schön. Was machen wir jetzt? Was sieht man in den nächsten Wochen auf den Leinwänden? Die können doch jetzt nicht abgebaut werden, wo man sich gerade daran gewöhnt hat. Gibt's jetzt Sonntagabend den Tatort im Biergarten? Bisschen Klaus Kleber beim Biertrinken gucken wäre auch schön. Oder Welt- und Kulturspiegel.
Schön wie Klinsi sich so herzlich gefreut hat. Schön, dass "La Mannschaft" offensichtlich David Odonkor zu ihrem Knuddeläffchen auserkoren hat. Schön alles schön. Herzenweltmeister. Jetzt morgen noch den Einzug der Gladiatoren am Brandenburger Tor im TV kucken und abends den Vieux zujubeln.

